Autor(en):
Fröhlich F*, McCormick DA.
* Department of Neurobiology, Kavli Institute of Neuroscience, Yale University School of Medicine, 333 Cedar Street, New Haven, CT 06510.
USA
Veröffentlicht in:
Neuron 2010; 67 (1): 129-143
Veröffentlicht: 15.07.2010
auf EMF:data seit 08.06.2017
Weitere Veröffentlichungen: Studie gefördert durch:

F.F. was funded by the Swartz Foundation.

Medizinische/biologische Studien

Endogene elektrische Felder könnten die neokortikale Netzwerk-Aktivität lenken.

Endogenous Electric Fields May Guide Neocortical Network Activity.

Original Abstract

Exposition:

Bioelektrizität/-magnetismus

EMF:data Recherche

Die Studie wurde im ElektrosmogReport ausführlich besprochen.

Zudem berichtet die Universität von Yale in einer Pressemitteilung vom 15. Juli 2010 über neue Studienergebnisse, die darauf hinweisen, dass elektrische Felder das Verhalten von Gehirnzellen beeinflussen können. Diese Erkenntnisse würden zum besseren Verständnis der Wirksamkeit von Techniken wie der transkraniellen Magnetstimulation oder der Tiefenhirnstimulation beitragen, die bei der Behandlung verschiedener neurologischer Störungen inklusive Depressionen wirksam seien und durch die elektrische Felder beeinflusst werden.

„Die Studie wirft aber auch viele Fragen über die möglichen Effekte elektrischer Felder, wie der von Stromleitungen und Mobiltelefonen auf, mit denen wir uns umgeben“, so Professor David McCormick, Seniorautor der Studie.

Die Entdeckungen würden das Verständnis der Gehirnfunktion verändern und könnten von bedeutendem klinischem Wert hinsichtlich der Kontrolle von Epilepsie, Depressionen und anderen neuronalen Fehlfunktionen sein.