Autor(en):
von Klitzing L*.
Deutschland
Veröffentlicht in:
umwelt · medizin · gesellschaft | 27 | 1/2014
Veröffentlicht: 01.01.2014
auf EMF:data seit 26.01.2018
Weitere Veröffentlichungen:
Schlagwörter zu dieser Studie:
Herz /-tätigkeit
Medizinische/biologische Studien
nicht/teilweise/unklar peer-reviewed

Einfluss elektromagnetischer Felder auf kardiovaskuläre Erkrankungen.

Influence of electromagnetic fields on cardiovascular deseases.

Original Abstract

Funktechnische Vernetzungen von Computern mit Peripheriegeräten über WLAN (wireless local area network) sind heute überwiegend Standard an Büroarbeitsplätzen. Gesundheitliche Beeinträchtigungen im Zusammenhang mit diesen Expositionen weisen auf eine steigende Tendenz hin, wo jedoch für den Mediziner die Diagnosefindung oft schwierig ist. Hier erlaubt die Testung der Herzraten-Variabilität und der peripheren Mikrozirkulation eine sichere Aussage zur Validität der Symptomatik einer Elektrosensibilität. Mit Hilfe dieses Testverfahrens kann gezeigt werden, dass eine Exposition durch Wlan eine stärkere biologische Wirkung hat als das ebenfalls häufig genutzte schnurlose DECT-Telefon. Besonders kritisch ist die Situation dann, wenn bei einer gesundheitlichen Vorbelastung mit der allgemein gegebenen Langzeitexposition kardiovaskuläre Dysfunktionen auftreten, was in der Folge zu manifesten Erkrankungen führen kann. Die Testung einiger physiologischer Parameter erlaubt hier eine frühzeitige Diagnose, inwieweit elektromagnetische Belastungen vom Vegetativum kompensiert werden.

Schlüsselwörter

WLAN | Elektromagnetischer Stress | Herzratenvariabilität | Mikrozirkulation

Quelle: umwelt • medizin • gesellschaft | 27 | 1/2014 | Übersetzung durch EMF:data
Exposition:

2450 MHz
Mobiles Internet/WLAN
Schnurlostelefone/DECT
20 μW/m² (WLAN); 1.000 μW/m² (Schnurloses Heimtelefon/DECT­)